Wilde Kost - Acker Wilde Kost - Acker Wilde Kost - Acker Wilde Kost - Acker Wilde Kost - Acker

Anbau im Winter

Der Boden und die Arbeiten im Garten ruhen in der Wilden Kost ab November bis Anfang Januar. In dieser Zeit erfolgt die gedankliche Arbeit, der Rückblick auf die letzte Saison mit der Auswertung einzelner Kulturen und die Planung für die nächste Saison.

Im Dezember kann an frostfreien Tagen geerntet werden. Den Zuckerhut bis Weihnachten abernten und kühl lagern. Er verträgt aber keine Nässe, dann bekommen die Blätter schwarze Flecken.

Traditionell kann ab Januar bei frostfreiem Wetter der Obstbaumschnitt begonnen werden. Die Krone wird ausgelichtet, damit Äste und Zweige Luft bekommen. Abgestorbene und kranke Äste werden entfernt. Das Auslichten des Beerenobstes sollte bis Ende Januar abgeschlossen sein. Die ersten Aussaaten keimen im geheizten Gewächshaus. Die eingeschlagenen Löwenzahnwurzeln können jetzt in Eimern zum Treiben gebracht werden. An frostfreien Tagen wird Feldsalat und Sibirischer Kohl geerntet.

Tomaten und Paprika werden im Februar ausgesät. Schon der zweite Satz Freilandsalate ist gekeimt. Auch frühe Kohlsorten zeigen ihre Keimblätter. Im Gewächshaus können Radieschen ausgesät werden. In der zweiten Hälfte des Februars wird der erste Satz Salat und Kohlrabi in das Freiland gepflanzt. Die Pflanzen werden mit einem Vlies geschützt.
Wenn Anfang Februar eine Mulchschicht zur Erwärmung des Bodens ausgebracht wurde, kann dort auch schon gesät werden. Der Boden sollte aber gut abgetrocknet sein. Eine frühe Bodenlockerung bei Sonnenschein hilft dabei und zerstört Schneckenverstecke!

Wer über einen kühlen, hellen Platz verfügt, kann die Kartoffeln zum Vorkeimen ans Licht stellen.